Ankunft in Nadi – Wailoaloa Beach

 Wir flogen von Sydney aus nach Nadi, dem einzigen Internationalen Flughafen von Fidschi. Wo wir in Sydney noch bei kühlen 10 Grad mit Jacke und langen Hosen losgeflogen waren, empfing uns schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug die tropisch feuchte Wärme mit 29 Grad – im Winter!!!
Die Treppe zum Aussteigen wurde von zwei Flughafenarbeitern per Hand zum Flugzeug geschoben, kam aber zügiger an der Bordtüre an als so manch motorgetriebe Treppe an anderen Flughäfen.
Nachdem wir in London und Sydney an den Flughäfen mit moderner Technik zur Personenkontrolle, elektronischen Visas und Gesichtsscanner Bekanntschaft gemacht hatten (man merkt dann erst, wie man vom Schengenraum über die Jahre verwöhnt wurde), gab es in Fidschi noch den guten alten Stempel in den Pass – unseren ersten nach fünf Flügen bis nach Fidschi!
In der Gepäckhalle fühlte man sich wie in Fuerteventura vor 40 Jahren – es gab nur 3 Gepäckbänder. ABER: Das Gepäck war ruckzuck da, was uns sehr erstaunte. Das war dann aber auch schon das einzige was ruckzuck gehen sollte an diesem Tag.
Denn auf unseren Transport zum Hotel, der bei der Hotelbuchung inklusive war, warteten wir über eine Stunde, zusammen mit anderen Hotelgästen, „Fiji-Time“. Als wir dann endlich bei Vodafone eine Telefonkarte erstanden hatten, riefen wir im Hotel an, erst bei der im Internet falsch veröffentlichen Telefonnummer und danach bei der die uns die Person, die anscheinend öfters von verlorenen Touristen angerufen wird, gegeben hat. Die nette Dame am Apparat sagte dann nur lapidar – ich schicke den Transport dann gleich los – es war ihr nicht peinlich, dass wir seit 1 Stunde warteten. Das ist eben Fidschi – hier geht immer was drunter und drüber. Dafür kam der Fahrer mit seinem Toyota-Bus wirklich knapp 10 Minuten später und weitere 15 Minuten später landeten wir in unserem Hotel direkt am Strand. Auf der Fahrt dahin hatten wir Gelegenheit, den derzeitigen Bauboom um Nadi herum zu sehen. Überall wurde betoniert und asphaltiert. Die Hauptstrasse vom Flughafen nach Nadi glich einem einzigen Schlagloch und wurde gerade neu Asphaltiert.
Fidschi ist eine Großbaustelle
Unser Hotel direkt am Strand ist nett, auch wenn die Ausstattung teilweise schon etwas älter ist und nicht dem europäischen Standart entspricht. Aber wir wollten ja auch keinen Pauschalurlaub in irgendeiner immer gleich aussehenden Touristenhochburg, sondern einen Entdeckungsurlaub auf der anderen Seite der Welt. Die Menschen sind nett und Hilfe kommt sofort, wenn man etwas braucht. So mussten wir auch gleich ein fehlendes Bett und zwei fehlende Handtücher reklamieren, sowie einen verstopften Abfluss in der Dusche. Das Reinigungspersonal hatte die Dusche geputzt und einfach das Wasser in der Dusche stehen lassen. Alles wurde aber mit einem großen Lächeln im Gesicht sogleich gebracht und geregelt.
Mit dem Abfluss im zweiten Bad, der natürlich, wie sollte es auch anders sein, an der höchsten Stelle installiert worden war, mussten wir leben. Aber das kannten wir ja schon aus Spanien (:-)))
Wailoaloa Beach in Nadi, Fidschi
Da es im Winter um 18 Uhr dunkel wird, war unser Strandbesuch recht kurz und nach unserem ersten Einkauf im nahe gelegenen Supermarkt zogen uns die Matratzen magisch an.

Ein Gedanke zu „Ankunft in Nadi – Wailoaloa Beach

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